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  • A320 Home Cockpit

    Fenster für beide Seiten der Shell sind eingebaut

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    Ich habe die letzten beiden Tage genutzt, die am Wochenende fertig gestelllten Fenster einzubauen. Mit nur zwei Händen kann das ganz schön umständlich sein und bedarf dann doch ein paar Tricks damit das vorhaben auch gelingt. Beide Fenster sind nun mit einem Innenwinkel von 62 Grad Neigung zur Horizontalen eingebaut. Ich habe das ganze auch wieder mit 48 Balken als Grundgerüst gebaut. Hier müssen nun später die Bretter drunter die von innen im Cockpit zu sehen sind. Wie schon vorhergesehen wird nun ein Baufehler den ich schon vor 6 Jahren gemacht habe sichtbar. Der Anschluß zwischen Glare Shield und Fenster passt so nicht, daher muss das Glare Shield wenige Millimieter angehoben werden. Leider muss ich danach auch die schon fertigen Seitenteule am Glare Shiel erneuern da diese ebenfalls die falschen Maße haben. Aber das ist auch nur wieder ein Fleißproblem und nichts was nun wirklich Probleme bereitet. Somit habe ich nach 8 Jahren eine wichtige Hürde genommen in Richtung vollständiger Shell. Jedenfalls wird sich nun bald eher ein Gefühl von Cockpit einstellen, als es bisher war.

    Gleichzeitg habe ich nun das Soundsystem schon vorbereitet. Die hinteren Lautsprecher für Brems und Klappengeräusche, als auch die Passagiergeräusche kommen nun von hinten und unten. Während die hinteren Lautsprecher des 5.1 Systems nun ungefähr auf Kopfhöhe angebracht sind. Als nächstes wird dann der Fesnteranschluß und die Abdeckung für das Glare Shield gebaut. Anschließend geht es dann an den unteren Bereich der Frontscheiben. So ist zumindest der Plan.

    A320-shell-fenster

    A320 Fenster für die Shell

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    Ich habe in den letzten Tagen nicht geruht und Hohlbauweise die beiden Fenter für das Home Cockpit gemacht. Gut eine Woche habe ich bisher gebraucht um beider Fenster zu bauen. Als Material habe ich für die Aussenseite MDF mit 5mm Stärke genutzt die Seitenteile und die Frontteile wurden aus 4 mm Multiplex gesägt. Innerhalb des Fentsres habe ich mit Buchenleisten 12 x 25 mm gearbeitet um dem Ganzen halt zu geben und vor allem rechtwinklig zu arbeiten. Sicher immer noch nicht ganz Originalgetreu aber zumindet den Grif habe ich mit eingearbeitet. Zum Schluß wurden die Fenster mehrfach gespachtelt und geschliffen. Dabei wurden rundherum alle Kanten vom Holz leicht abgerundet. Zumindest das Pilotenfenster ist schon lackiert das FO Fenster wird morgen geschliffen und sohoffe ich lackiert. Ganz am Ende wenn beide Fenster fertig sind wird der Griff noch mit Kunstleder bezogen.

    Danach wird es an den Einbau der Fenster gehen, dazu muss dann der obere Rahmen noch gebaut werden. Gleichzeitig werde ich dann auch den von innen ersichtlichen Rahmen einziehen. Wenn alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle. dann wird es als Abschluß rundum eine Schräge geben die ebenfalls mit Kunstleder überzogen wird. Ich will ja so nah wie möglich ans Original.

    A320_Fenster_links

    A320_Fenster_rechts

    A320 Home Cockpit - Bau der Shell

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    Der Ausbau meines Home Cockpit geht weiter. Nach dem nun einige Jahre in den Bau des unteren Bereiches gegangen sind und die Software bereits fertig ist, wurde es Zeit langsam ein richtiges Cockpit entstehen zu lassen.

    Zunächst habe ich begonnen den hinteren Rahmen hinter den Sitzen zu bausen, welchen im Endstatdium entsprechend verkleidet werden soll. In die Rückwände kommen dann daie Lautsprecher für das 5.1 Sound-System. Die Domstrebe der Frontscheibe habe ich aus einem 53 mm Balken gefertigt. Dazu wurde diese von Vorne mit der Oberfräde auf 45 Grad an den Kanten abgeschrägt. Es soll ja wie im Original aussehen. Anschließend habe ich von der Domstrebe aus ebenflalls mit mit einem 53 mm Balken das ganze nach hinten im entsprechenden Winkel weitergeführt.

    Da noch ein Overhead existiert, habe ich als Übergangslösung einen 22 Zoll Touch-Screen montiert. Ich will zuerst das Pedestal vollständig haben bevor ich an das richtige Overhead denke. Das gibt mir dann genügend Zeit die Innenverkleidung und die Fenster für das Home Cockpit zu fertigen. Mit den Fenstern werde ich in der kommenden Woche beginnen welche dreidimensional ausgeführt werden sollen. Pläne habe ich bereits erstellt.

    Und hier das aktuelle Ausbaustadium:

    A320_Overhead

    Das Audio und Intercom System im A320 Home Cockpit

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    An dieser Stelle möchte ich beschreiben, wie ich das Audio und Intercom System in meinem Home Cockpit realisiert habe. Zum Einsatz kommen 5 Soundkarten, 4 x USB Soundkarten und die interne Soundkarte des Prepar3D Rechners. Weiterhin zwei Headsets und zwei Mikrofone. Sow die Cockpit Lautsprecher. Bei den Cockpitlautsprechern habe ich insgesamt vier verbaut. 2 Lautsprecher je Seite. Wieso werde ich im weiteren Fortgang erklären. Dann sind auch noch zwei Bodyshaker unter den Sitzen montiert welche zusätzlich einen Verstärker bekommen haben. Sowie ein 5.1 Dolby Sourround System für den Außensound des Prepar3D. Um das nun alles mit dem Intercom System der Jeehell Software betreiben zu können kam noch zusätzlich die Software Virtual Audio Cable zum Einsatz.

    Hier zunächst das grafische Schema:

    A320-Audio-System

    Sound im Prepar3D inkl. Body Shaker

    Fangen wir mit dem Sound des Prepar3D an, hier in der Farbe grün dargestellt. Dieser wird einfach über die interne Soundkarte welche bis Dolby 7.1 unterstützen würde betrieben. Da auch der Prepar3D nicht wirklich Dolby Sourround unterstützt, bin ich bei der Lösung mit 5.1 geblieben. Zusätzlich wurde mit einem Y-Adapter der Verstärker mit an den Ausgang des Sub Woofers angeschlossen und daran sind die beiden Body Shaker angeschlossen.

    Headset und Mikrofon über jeweils eine eigene Soundkarte für CPT und FO

    Für das Headset und das Mikrofon wurde für jede Seite im Cockpit eine eigene Soundkarte verbaut. Dies ist notwendig um das Intercom Modul von Jeehell richtig konfigurieren zu können. Dabei wurde das Stabmikrofon und das Mikrofon des Headset über einen Y-Adapter an den gleichen Eingang je Soundkarte angeschlossen. Hier in rot dargestellt.

    Die Cockpit Lautsprecher wurden in doppelter Ausführung angelegt. Der Grund dafür ist schnell erklärt. Die Cockpit Lautsprecher sollen mir sowohl die Sparchausgabe von VoxATC und Multicrew Expirence als auch GSX, Warntöne und Ansagen wiedergeben. Wenn ich nun aber die Lautstärke am Panel der Lausprecher ausschalte, möchte ich das die Warntöne und Ansagen von RAAS  trotzdem noch zu hören sind. Die Lösung bestand darin eine Soundkarte hier in blau dargestellt nur für das Soundmodul von Jeehel und RAS zu verwenden. Jeder andere Software die mir Sprachausgaben wiedergibt läuft über die zweite Soundkarte, hier in pink dargestellt, und kann somit in der Lautstärke geregelt werden bzw. abgeschaltet werden so das der Sound nur über die Headsets gehört werden. Die Warntöne und Ansagen bleiben so konstant eingeschaltet wie es in einem richtigen Cockpit auch wäre.

    Umsetzung des Intercom im A320 Home Cockpit

    Das ganze muss nun Softwareseitig umgesetzt werden, in meinem Beispiel habe ich folgende Software mit Soundausgabe oder Soundeingabe im Einsatz: VaxATC (Siehe hierzu auch meinen Post: Sprachgesteuerter ATC), Multi Crew Expirence (Sprachgesteuerung für GSX, kommunikation mit virtuellem Copilot für Checklisten) Jeehell Soundmodul (Systemtöne und Ansagen), RAAS (Runway Awarness & Advisory System) und den Sound des Prepar3D. Zusätzlich wurde die Software Virtual Audio Cable installiert.

    Virtual Audio Cable erzeugt, wie der Name es schon vermuten lässt, virteulle Kabel welche als Audiogeräte in Windows verfügbar sind. Diese Kabel kann ich dann beliebig mit meinen Soundkarten verbinden und auf der anderen Seite in der Software konfigurieren. DasAlles hört sich komplizierter an als es in Wirklichkeit ist.

    Virtual Audio Cable

    Die Installation ist recht einfach und das Programm ist auch nicht wirklich teuer. Die Investition lohnt in jedem Fall, Versuche mit ähnlicher Software als Freeware führten nicht zum gewünschten Ergebnis. Im ersten Schritt muss man Virtual Audio Cable einrichten, was wirklich kein Problem darstellt. Man fügt einfach zwei Lines hinzu. Ich habe nichts besonderes konfiguriert und die vorgegebenen Parameter einfach belassen wie sie vorgeschlagen wurden. 

    VAC

    Nach der Einrichtung von Virtual Audio Cable stehen bei den Geräten genau eben diese zu Verfügung, hier ein Beispiel für die Mikrofone, ich habe Line2 für die Mikrofone konfiguriert, welches als Eingangskabel dient. Analog dazu habe ich Line1 für die Lautsprecher welche das Ausgangskabel darstellt im Register Playback eingerichtet.

    device

    Mit Virtual Audio Cable wird auch der Audio Repeater installiert welcher noch konfiguriert werden muss. Dies muss in dem Fall je Soundkarte, also CPT und FO gemacht werden. Hier im Beispiel nur für die CPT Seite. Alles was zu konfigurieren ist, ist welche Mikrofoneingang (Wave in) an welches Virtual Audio Cable "angeschlossen" werden soll (Wave Out)

    audioRepeater

    Da in meinem Home Cockpit alles automatisch gestartet wird, starte ich die beiden Audio Repeater über den Autostart mit Kommandozeilen Optionen, wie folgt:

    "C:\Program Files\Virtual Audio Cable\audiorepeater.exe" /Input: "Mikrofon (2- USB Audio Device" /Output: "Line 2 (Virtual Audio Cable)" /Autosta

    Diesen kleinen Trick habe ich Peter Rosendahl zu verdanken, der mir dies erklärt hat. Somit stehen die beiden notwendigen Audio Repeater sofort nach dem Start von  Windows zur Verfügung.

    Einrichtung des Intercom der Jeehell Software

    Nun muss natürlich das Intercom Modul der Jeehell Software eingerichtet werden, was aber im Grunde völlig unkompliziert ist. Ich habe jeweils für die CPT und FO Seite die entsprechende Soundkarte an der Mikrofon und Headset angeschlossen sind konfiguriert. An dieser Stelle noch mal der Hinweis, das dafür getrennt Soundkarten für CPT und FO notwendig sind. Ich habe dies übrigens mit ganz einfachen Stereo Soundkarten von Amazon für 9 Euro gelöst. Aber Achtung, hier gibt es Soundkarten die nicht mit Stereo Klinkensteckern umgehen können! Beim Kauf solcher Soundkarten sollte darauf geachtet werden, dass auch der Mikrofon Eingang Stereo ist, sonst funktioniert das Mikrofon nicht, da diese fast immer einen Stereo-Stecker haben.

     Nun muss im Intercom für "External Radio in" nur noch Line1 des Virtual Audio Cable konfiguriert werden und schon ist man fertig

    intercom_klein

    zur Vergrössung auf das Bild klicken.

    Ich habe die Lautsprecher nicht im Intercom Modul konfiguriert, da sonst die Lautstärke auch noch über das Intercom verstellt wird, was natürlich nicht gewünscht ist, da ja Lautstärkeregler bereits im Cockpit verbaut sind.

    Die Grundkonfigurtaion ist damit fast abgeschlossen, alles waas man nun noch machen muss, ist seine Software, welche bisher den Sound direkt über die Soundkarte ausgegeben hat neuzu konfigurieren. In meinem Beispiel eben VoxATC, MCE GSX, RAAS.

    Hier ein Beispiel für VoxATC, welches Analog aber auch für jede andere Software die über das Intercom gesteuert werden soll gilt:

    voxatc

    Das Jeehell Sound Modul habe ich natürlich vom Intercom ausgenommen, da diese Sounds ja immer ertönen müssen, deshalb habe ich dafür auch extra eine separate Soundkarte mit eigenen Lautsprechern eingesetzt und diese direkt konfiguriert.

    Was kann nun das Intercom im A320 Home Cockpit

    Ich habe nun die Möglichkeit, den Sound sowohl über die Lautsprecher als auch über das Headset zu hören. Je nach Situation kann ich nun per Stabmikrofon oder Headset kommunizieren. Alle Software Ausgaben erfolgen ebenfalls über die Lautsprecher und / oder über das Headset. Um die Lautsprecher abzuschalten, muss ich ja nur die Lautstärke auf Null stellen. Die Lautstärke des Headset wird dann über das ACP für den jeweils eingestellen Kanal, Also z. B. VHF1, ILS oder VOR eingestellt. Man kann jetzt nämlich auch die Morsecodes der VOR's oder ILS hören. Zusätzlich funktioniert nun via Headset die Kommunikation zwischen Pilot und Copilot.

    Ein richtig tolles Feature wie ich finde und es trägt ein bisschen mehr dazu bei ein reales Gefühl im Simulator zu haben.

    Peiker Mikrofone im A320 Cockpit im Eigenbau

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    Nach dem ich in Friedrichshafen auf der Aero bei Skalarki das erste ACP Panel gekauft habe, war mein Wunsch, dass Intercom von Jeehell in den Testbetrieb zu nehmen. Bisher hatte ich überhaupt keine Vorstellungwie wie dies überhaupt rein technisch funktioniert, was man davon im Simulator umsetzen kann und wie ich meine gesamte Software (VoxATC, Multi Crew Expirence) damit ansteuern kann. Zwei Headsets habe ich schon länger im Einsatz, welche auch per Sidestick über den Push to Talk Button funktionieren. Das Mikron hatte ich schon seit ewigen Zeiten in der Ecke liegen, aber nie zum Einsatz gebracht.

    Nach dem ich das ACP eingbaut und konfiguriert hatte, habe ich mir zunächst die notwendigen Informationen aus dem Netz besorgt, wie das ACP funktioniert. Durch das INtercom von Jeehell hatte ich schon eine grobe Vorstellung. Die technische Umsetzung in Form von Soundkarten und Virtual Audio Cable, werde ich in einem separaten Post erklären. Hintergrund war nun erstmal die Mikrofone neben den Headsets benutzen zu können, dabei aber die Steuerung des Intercom zu berücksichtigen. Bei einem Gespräch mit Peter (Captain Pero) wurde mir kklar, dass normale Mikrofone ja keine Push to Talk funktion besitzen. Zumindest nicht, wenn die Mikrofone für den PC gemacht wurden. Ich habe eine ganze Nacht lang im Internet gesucht, ob es solche Mikrofone direkt für den PC gibt. Die Antwort darauf war ganz klar gibt es nicht.

    In einigen Foren habe ich herausgefunden, dass es Cockpitbauer gibt die sich in der Bucht einen Satz Peiker Mikrofone gakuft haben. Allerdings funktionieren diese Mikrofone nur, wenn man auch noch einen Vorverstärker einsetzt. Grundsätzlich kein Problem, allerdings muss man erst mal die Mikrofone bekommen und dann noch einen Vorverstärker kaufen. Dazu hatte ich keine Lust. Und wer meinen Blogaufmerksam gelesen hat, wird sicher zwischenzeitlich wissen, dass ich ein Bastler bin, der amliebsten alles selber macht. Somit war die Idee geboren diese Mikrofone einfach selber zu bauen.

    Wie wir im Laufe diese Post feststellen werden ist dies auch nicht unmöglich. Ich habe mir mein gekauftes PC Mikrofon genommen und etwas genauer begutachtet. Die Idee war, den Kopf des Mikrofones einfach abzuscheiden, die Technik auszubauen und den Griff durch ein Rohr zu erstezen. In dieses Rohr sollte der Ein- / Ausschalter des Mikrofons sowie ein Taster der über die Joystick Controller die Push to Talk Taste realisiert. Vorteil dieser lösung war, dass ich mir keine Gedanken um Impedanz des Mikrofones machen musste da es ja für den PC gemacht wurde.

    Hier das Mikrofon so wie es im Original aussieht:

    A320-Mikrofon-Peiker-1

    Also habe ich im Internet nach brauchbaren Lösungen gesucht. Erster Schritt war ein Rohr (Kunststoff oder Aluminium) im Netz zu finden, was dem Durchmesser des Original Griffes entspricht. Das geht natürlich nicht auf den Millimeter genau aber grob sollte es passen. Dann wurde noch ein Taster benötigt, der sich aber trotz des kleinen Innendurchmesser des Rohres noch einstzen lassen wüerde. Ich habe alles im Netz gefunden und fleißig bestellt.

    Als erstes musste das gute Mikrofon nun zerlegt werden. Ich bin immer noch dakbar, mir irgendwann mal einen Dremel gekauft zu haben, damit bekommt man einfach alles aufgeschnitten. Wichtig war ja keine Elektronik zu beschädigen!

    Das Ergbnis meiner Bemühung sieht man hier:

    A320-Mikrofon-Peiker-2

    Ich konnte den Kopf des Mikrofons vorsichtig abschneiden ohne etwas zu beschädigen. Gebraucht wurde ja nur noch das Gewicht und der Ein- Ausschalter aus dem Griff. Alles andere war nun für den Müll. Überprüft habe ich nur die Steckerbelegung, da ich diese ja wieder richtig herstellen musste.

    Im nächsten Schritt habe ich mich dann dem neuen Griff gewidmet. Dazu habe ich ein Druckrohr für Wasserleitungen aus dem Sanitärbereich verwendet, welches den fast passenden Durchmesser hatte. Ich habe mit der Mirofonkapsel Maß genommen und dann entsprechend ein Loch für den Taster und den Ein- Ausschalter gemacht. Noch zwei Löcher für die Schrauben des Schalters und ein wenig das Rohr abgeflacht, damit es sich später besser bedienen lässt und die Überwurfmutter für den Taster möglichst flach aufliegt.

    A320-Mikrofon-Peiker-3

    Kurze Kontrolle ob ich alles richtig gemacht habe.

    A320-Mikrofon-Peiker-4

    Passt, wackelt und hat Luft. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Öffnung im Mikrofonkopf war ca. 2mm größer als der Rohrdurchmesser. Ausserdem hatte ich nun nur einen 1mm breiten Rand im Mikrofonkopf um es an dem Rohr zu verkleben. Das hätte natürlich nicht funktioniert. HIer hilft das Glasfaserspachtel erheblich weiter. Ich habe den Mikrofonkopf einfach damit am unteren Rand befüllt. Dies sollte man vorsichtig mach, damit der Glasfaserspachtel nicht bis an das Gitter des Mikrofons reicht. Das Rohr habe ich vorsorglich zu diesem Zeitpunkt bereits das erste mal geschliffen und lackiert.. Mir war klar, dass ich am Schluss, nach dem auch Schalter und Taster eingebaut sind sicher noch eine weitere Lackierung notwendig sein würde, aber vorher schon ein Lackschicht aufbegracht zu haben, macht es deutlich einfacher, dass hinterher gein graues Rohr zu sehen ist.

    A320-Mikrofon-Peiker-5

    Im nächsten Schritt musste dann der Glasfaserspachtel natürlich so abgeschliffen werden, dass der neue Steeg nun passen zum Rohrdurchmesser ist, sonst kann der Kopf nicht haltbar angeklebt werden.

    A320-Mikrofon-Peiker-7

    Hier jetzt schon abgeschliffen mit eingesetzter Mikrofonkapsel. Auch dabei hat der Dremel mal wieder gute Dienste geleistet und der Schafft um die Kapsel auf das Rohr kleben zu können war fertig.

    Jetzt war es an der Zeit die Technik in das Rohr einzubauen, schließlich muss der Taster und der Ein- Ausschalter schon vorher im Rohr fest verbaut sein, bevor man den Kopf des Mikrofones ankleben kann. Dazu musste vorher mit möglichst dünnen Kabel das Ganze vorbereitet werden. Da man später nicht mehr nachsehen kann, macht es Sinn, die Farben der Kabel sinnig zu wählen, damit man Taster un Mikrofon noch unterscheiden kann. Besonders beim Mikron ist Masse und Plus Leitung wichtig.

    A320-Mikrofon-Peiker-6

    Und so sieht es dann aus, wenn Alles eingebaut ist:

    A320-Mikrofon-Peiker-8

    Zum Schluss muss das Rohr am Ende natürlich verschlossen werden und ein Kabel mit Steckern ist auch notwendig. Ich abe mir Spralkabel besorgt und Klinkenstecker aus Metall. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich, würde ich es noch mal machen mich nicht mehr für Klinkenstecker entscheiden würde. Besser wäre ein DIN Stecker, dann kann man alles in einem Stecker verlöten, was deutlich einfacher und schöner wäre. Natürlich gint es passen zu den Rohren auch endkappen. Eigentlich werden die natürlich über das Rohr gestülpt. Ich habe mich aber für eine Endkappe entschieden die den gleichen aussendurchmesser wir das Rohr hat, so konnte ich sie einfach von unten ankleben.

    Letzen Endes habe ich das Sprabkabel angelötet und für eine Zugentlastung gesorgt, sonst reißt man sich irgendwann mal das Kabel ab. Das Gewicht wurde dann mit Heißkleber im Rohr verklebt. Den MIkrofonkopf habe ich mit UHU Allplast Spezialkleber dann auf das Rohr geklebt. Danach habe ich noch zweimal geschliffen und lackiert. Vor dem endgültigen Zusammenbau, habe ich natürlich einen Funktionstest gemacht, da dies hinterher nicht mehr möglich gewesen wäre.

    Das Ergebnis, hier das Original und das selbstgebaute "Peiker" Mikrofon

    A320-Mikrofon-Peiker-9

    Und so sieht mein Erstlingswerk aus. Der untere Rand wurde vor dem lackieren noch mit Heißkleber abgedichtet damit es schöner aussieht.

    A320-Mikrofon-Peiker-10

    Natürlich wird beim zweiten Mal vieles Einfacher und man geht besser vor. So ist das zweite Mikrofon deutlich schneller gebaut gewesen und es sieht auch noch mal ein bisschen besser aus. Selbst den silbernen Rand habe ich per Klebefolie nachgeholt.

    Und nun habe ich im meinem Home Cockpit zwei Stabmikrofone die auch einen Push to Talk Button besitzen. Nach dem ich alles wie angedacht mit dem Joystick-Controller verbunden habe funkioniert dies einwandfrei und ich kann dank Intercom Software nun entweder das Headset nutzen oder das Stabmikrofon, ganz so wie es in Echt auch funktioniert. Der Arbeitsaufwand hat sich dabei in Grenzen gehalten. Ich habe an drei Abenden das ganze gebaut, da man ja auch Wartezeiten mit berücksichtigen muss.

    Die mitgelieferten Halter habe ich abgeschnitten, natürlich mit dem Dremel, was sonst, da der Fuß ja nicht zu gebrauchen ist. Anschließend habe ich den Halter angebohrt und hinter dem Sidestick an die Box geschraubt, wo es ja auch hingehört.

    A320-Mikrofon-Peiker-11